Alberto Giacometti

10. Oktober 1901 (Bregaglia, Schweiz) – 11. Januar 1966 (Chur, Schweiz)

Alberto Giacometti wird in unserem Torel Avantgarde mit einem der Hotelzimmer der Executive-Kategorie gewürdigt.

In diesem Zimmer dominieren dunkle Farbtöne und geometrische Formen.

Die dunklen Farbtöne des Raumes stehen für Angst, ein Motiv, das in verschiedenen Werken seiner Zeit mehrfach auftaucht, während geometrische Figuren eine doppelte Bedeutung haben.

Die geometrischen Figuren auf dem Teppich und dem Kissen stehen für Innovation und sind zugleich ein Symbol für deren Kreationen, die an Spielzeug und Spiele erinnern.

Das Gemälde am Kopfende des Bettes wiederum zeigt sein figuratives Werk. Im Vordergrund ist Alberto Giacometti zu sehen, im Hintergrund eine menschliche Gestalt, die als Symbol für das Trauma der Nachkriegszeit steht.

Am großen Kopfteil des Doppelbetts hängt ein großes Blatt Papier mit einem Muster, dessen Struktur genau der Struktur seiner Skulpturen entspricht.

Alberto Giacometti - Torel Avantgarde
Alberto Giacometti - Torel Avantgarde
Alberto Giacometti - Torel Avantgarde
Alberto Giacometti - Torel Avantgarde

Über den Künstler...

Alberto Giacometti war ein Schweizer Bildhauer, Maler, Zeichner und Grafiker, der für seine Skulpturen berühmt war.

Alberto Giacometti - Torel Avantgarde

Als Surrealist schuf er in den 1930er Jahren wahrhaft innovative skulpturale Formen, die bisweilen an Spielzeug und Spiele erinnerten. Als Existentialist war er nach dem Krieg wegweisend bei der Entwicklung eines Stils, der die philosophischen Interessen an Wahrnehmung, Entfremdung und Angst verkörperte. Bekannt ist er für seine figurativen Arbeiten, die dazu beitrugen, das Motiv der leidenden menschlichen Figur zu einem populären Symbol für das Nachkriegstrauma zu machen.

Einige seiner wichtigsten Werke:

Große Figur

Löffelfrau
Der Palast um 4 Uhr morgens

Kunstströmungen: Expressionismus, Zeitgenössische Kunst, Surrealismus, Kubismus, Moderne Kunst.

„Es ist unmöglich, etwas so wiederzugeben, wie ich es sehe, denn je näher ich herankomme, desto mehr sehe ich es anders.” – Alberto Giacometti